Interview
Herr Bockius, wie erklären Sie sich die zunehmende
Nachfrage nach Publishing-Resource-Management-Software in Unternehmen?
FRANK BOCKIUS: Die Effizienzfrage ist längst im
Marketing und damit auch im Publishing angekommen. Und
Publishing-Resource-Management-Systeme sind eine nachgewiesen erfolgreiche Lösung zur
Optimierung von Prozessen und Realisierung von Performance-Steigerungen. Dazu vernetzen sie
alle Publishingaktivitäten zur Erstellung von Publikationen oder Werbemittel, automatisieren
wiederkehrende Abläufe und vereinfachen insbesondere das heute dringend erforderliche
Multi-Channel-Publishing, um Zielgruppen adäquat zu erreichen.
Was ist der theoretische
Ansatz solcher Systeme?
FRANK BOCKIUS:
Ziel von Marketing-Resource-Management-Systemen ist immer einerseits eine möglichst
konsistente Marketingkommunikation, die dann aber andererseits mit maximaler Effizienz
umgesetzt wird.
Was versprechen sich
Unternehmen davon?
FRANK BOCKIUS:
All das, was bereits auch Marketing-Resource-Management-Systeme für ihre Bereiche
ermöglichen. Nämlich Kosten einzusparen, das eigene Markenbild zu stärken, Prozesse
langfristig zu verschlanken und Abläufe zu beschleunigen. Wir nennen das Performance
Publishing. So bleibt mehr Zeit für die eigentlich wichtigen Arbeiten im Publishing, also
strategische, kreative und inhaltliche Aufgaben.
Eine besondere Rolle
spielt dabei die Auswahl des richtigen Redaktionssystems. Warum?
FRANK BOCKIUS: Nur die besten Redaktionssysteme werden
den heutigen Anforderungen an das Multi-Channel-Publishing in puncto Schnelligkeit,
Reichweite oder Effizienz gerecht. Dazu müssen sie speziell auf das Erstellen von
Unternehmensmedien wie Geschäftsberichten oder Kunden- und Mitarbeitermagazinen für Print,
Web oder Mobile in einem durchgängigen Workflow ausgelegt sein. Nur so können sie Ihre
Stärken gerade bei solchen Periodika ausspielen.
Was sagen Kunden, die ein
solches Redaktionssystem bereits nutzen?
FRANK BOCKIUS: Kunden lernen speziell drei
Eigenschaften schnell schätzen: Solche Redaktionssysteme ersparen durch das Arbeiten direkt
im Layout viele Korrekturrunden. Sie vereinfachen deutlich die Tabellenintegration. Und sie
beschleunigen die crossmediale Verknüpfung von Inhalten durch die integrierte
XML-Schnittstelle für die automatisierte Erstellung von Onlinepublikationen,
E-Bundesanzeiger-Berichten oder Tablet-Lösungen.
Entscheider in Unternehmen mögen keine
Experimente. Sie bevorzugen bewährte und verlässliche Applikationen. Kann ein aktuelles
Redaktionssystem da überzeugen?
FRANK BOCKIUS: Auf jeden Fall. Damit Projekte
schnell und einfach publiziert werden können, arbeiten solche Systeme beispielsweise auf
der bewährten Basis von Anbietern wie WoodWing und mit Standardprogrammen wie Adobe
InDesign und InCopy.
Und bietet es auch
messbaren Mehrwert?
FRANK BOCKIUS:
Mit Sicherheit. In einer Welt der vernetzten Beziehungen kommt es heute auf die
Geschwindigkeit und die Reichweite der Information an. Mit dem Publizieren über
zusätzliche Kanäle erreichen Sie mehr Menschen schneller. Einmal erstellte Inhalte
lassen sich mit der integrierten XML-Schnittstelle crossmedial auf die anderen
Medienkanäle, zum Beispiel online oder als App bis hin zu Social Media, übertragen und
dadurch mehrfach nutzen. Dabei eröffnen Tablet-PCs durch ihre Darstellungsoptionen
zusätzliche Möglichkeiten, bestehende Zielgruppen zu begeistern und neue zu erschließen.
Welche Systemvorteile
nennen Kunden denn am häufigsten?
FRANK BOCKIUS:
Ein Vorteil ist sicher, dass solche Systeme als Komplettlösung aus einer Hand erhältlich
sind. Daneben ist die Prozessvereinfachung über den gesamten Workflow ein weiterer
entscheidender Punkt. Wer will nicht, dass es in Publishing und Marketing besser läuft
und unternehmerische Ziele so schneller erreicht werden?
